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Neun Medaillen bei den Bayerischen Friesenkampf Meisterschaften

Mit neun Medaillen, darunter drei Bayerische Meister, kehrten zehn Füssener Fechter von der Bayerischen Mehrkampf Meisterschaften in Lenggries zurück.
Sie starteten im Friesenkampf, einem Fünfkampf bestehend aus Fechten, Luftgewehrschießen, Laufen, Kugelstoßen (bei den 10 – 11 jährigen Schlagballwurf) und Schwimmen. Dank der guten Kooperation zwischen der Leichathletik und Fecht-Abteilung der TSG Füssen, sowie der Mithilfe des Königl.-Priv.-Schützenvereins und des TSV Schwangau, konnten diese guten Leistungen erzielt werden.

Die Hälfte der Füssener Friesenkämpfer trainiert das ganze Jahr über in der Fecht- und Leichtathletikabteilung der TSG Füssen. Dies war der Grundstock für die Erfolge im Friesenkampf bei den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften.
So erkämpften sich in der jüngsten Altersklasse (10 – 11 Jahre) alle vier Füssener Teilnehmer die Plätze eins bis vier. Bayerischer Meister wurde unangefochten Louis Langer, der in drei Disziplinen das Feld anführte. Fabian Reimann lag noch vor dem Fechten auf Rang fünf. Als souveräner Sieger mit dem Florett erkämpfte er sich noch vor David Terrey die Silbermedaille. Christian Meiler konnte, obwohl er für die Altersklasse eigentlich zu jung war, dank seiner guten Leichtathletik- und Schwimmleistungen den vierten Platz erreichen.
In der gleichen Altersklasse der Mädchen zeigte Anna-Maria Weber ihre derzeitige Stärke. Mit bester Punktzahl aller weiblichen Teilnehmerinnen (hinter Malte Grosse vom USC München zweithöchste Punktzahl aller Friesenkämpfer) holte sie sich Gold. Bronze ging an Katrin Ritter hinter Annika Stottmeister vom VSC Donauwörth.
Die dritte Goldmedaille für die TSG Füssen erkämpfte sich Valerie Pauly in der weiblichen Jugend 14 – 15. Ihre Führung durch beste Schieß- und Schwimmleistungen konnte sie mit dem Degen verteidigen und verwies ihre Vereinskameradin Franziska Gierl auf den zweiten Platz.
Alina Lobe lag nach dem ersten Wettkampftag im hinteren Drittel. Nach starker Aufholjagd mit dem Florett konnte sie noch einen Podestplatz erkämpfen und wurde dritte.
Überrascht hatte Matthias Scherer, der sich noch in der Fechtausbildung befindet. Er konnte mit dem Degen einige Gefechte gewinnen und überzeugte im Schießen und als Sieger im Laufen. Sein Lohn war die Bronzemedaille.

Bronze für Angelika Wiesmüller

Aljoscha Kertesz (re) gegen den Münchner Yves Grellmann

 

 Füssen/München, den 02. Mai 2010. Mit einem Podestplatz kehrten Angelika Wiesmüller und Aljoscha Kertesz von den Bayerischen Seniorenmeister- schaften aus München zurück. Zumindest mit dem Florett konnte Wiesmüller ihren Platz aus dem Vorjahr behaupten.

Mit guter Bilanz hatte sich die Füssenerin, deren Spezialität eigentlich der Degen ist, in der Vorrunde durchgekämpft und mit fünf Siegen in sieben Gefechten locker für die Hauptrunde qualifiziert. Hier traf sie im Viertelfinale auf Susanna-Maria Kurz aus Regensburg, die sie eindrucksvoll auf der Planche besiegte. Im Halbfinale traf sie dann auf Karin Urban aus Berlin. Trotz großer Kraftanstrengung gab Wiesmüller den Kampf verloren und sicherte sich die Bronzemedaille. Zudem erzielte sie zwei Punkte für die neue eingerichtete Seniorenrangliste. Hier belegt sie nunmehr Platz 35.

Am zweiten Tag verlief die Vorrune nicht ganz so optimal, so dass die Allgäuerin mit einem schlechten Index ins Hauptfeld kam. Entsprechend folgte das Aus im Viertelfinale gegen Birgit Noll aus Nürnberg. Denkbar knapp verlor Wiesmüller mit 9:10 und belegte in der Endabrechung den guten Platz fünf.

Für Aljoscha Kertesz ging es in diesem Jahr in erster Linie um Standortbestimmung. Nach verletzungsbedingter Pause absolvierte der Florettfechter in München sein erstes Turnier in sechs Monaten. Nach durchwachsenem Start holte er in der Vorrunde ausreichend Siege um sich für die Hauptrunde zu qualifizieren. Im Viertelfinale traf er auf Vorjahressieger Yves Grellmann vom Leistungszentrum München. Nach einem ansprechenden Gefecht, in dem der Fechter der TSG bis zum Stand von acht beide gut mithalten konnte, setzte Grellmann die entscheidenden zwei Treffen und verwies Kertesz auf Platz sieben im Gesamtklassement.

 


Pressemitteilung
Louis Langer holt Bronze in heimischer Halle

Füssen, den 26. April 2010. Mit sehr guten Aktionen sichert Louis Langer der gastgebenden TSG Füssen einen Podestplatz. Heimische Fechter finden sich insgesamt auf den vorderen Plätzen wieder. Entsprechend der Rahmenbedingungen ist Trainerin Gabriele Weber mit dem Abschneiden zufrieden.

 

Bayerns beste Nachwuchsfechter trafen sich zum alljährlichen Kräftemessen im Ostallgäu. Unter den 157 Teilnehmern waren auch wieder zahlreiche Fechter aus Österreich, der Schweiz, Nordrhein Westfalen und den angrenzenden Bundesländern. Bei dem sehr stark besetzten Turnier brauchten sich die heimischen Fechter nicht verstecken. Insbesondere die Jungs im Jahrgang 1999 überzeugten mit ihrer Leistung. Sowohl Louis Langer als auch Marc Falkenberg kämpften sich ins Finale der besten sechs Fechter. In Vor- und Zwischenrunde dominierten sie das Feld nach Belieben. Erst im Finale blieben Falkenberg die Kräfte weg und er belegte Platz sechs; Langer holte Platz drei und damit die einzige Medaille für die TSG.

Die Fechterinnen im Jahrgang 1999 standen nicht groß nach. Anna Maria Weber hatte Pech, in dem sie gleich zwei Gefechte zu vier verlor. Dank deutlicher Siege landete sie mit geringem Abstand zur Drittplazierten auf Platz vier. Katrin Ritter holte in ihrem ersten Turnier überhaupt den guten siebten Platz.

Auch Christian Meiler haderte im Herrenflorett der Jahrgänge 2001/2002 mit zwei knappen Niederlagen (4:5). Da auch er die Mehrzahl seiner Gefechte gewann, landete er am Ende bei seinem ersten Turnierauftritt überhaupt auf dem guten vierten Platz.

Unter den Füssener Startern war Jan „Honza“ Gracak so etwas wie der Routinier. Doch ein Novum gab es auch für ihn. Der gelernte Florettfechter trat erstmals mit dem Degen bei den A-Jugendlichen an; und das überaus erfolgreich. Im stärksten Feld des Tages erzielte er den guten Platz fünf. Im Viertelfinale musste er sich dem reinen Degenfechter Wolfgang Menzel aus Kaufering geschlagen geben, holte aber seine ersten Ranglistenpunkte im Degen.

Etwas hinter ihren Möglichkeiten blieben die Florettfechterinnen des Jahrgangs 1998. Kerstin Münz und Alina Lobe verpassten beide den Sprung unter die sechs besten Finalfechterinnen. Münz belegte Platz 8 und zeigte insbesondere beim deutlichen 5:1 Sieg gegen Hannah Wein vom FC Jengen, was möglich gewesen wäre. Ähnlich verlief es für Alina Lobe, die trotz eines klaren 5:2 Sieges gegen Louise Chamilew vom TSV Bad Kissingen Platz neun belegte.

Im Herrenflorettwettbewerb des Jahrgangs 2000 schlugen sich gleich drei Newcomer der TSG wacker auf der Planche. Niklas Gruber belegte in seinem ersten Turnier Platz acht, David Terrey holte Rang 9 und Fabian Reimann komplettierte das gute Auftreten mit Platz 14. Alle drei Fechter entstammen der Nachwuchsgruppe, die vom Trainergespann um Gabriele Weber seit einem Jahr auf ihr erstes Turnier vorbereitet wurden.

Im Herrenflorett der Altersklasse 1998 war Markus Münz heuer der einzige Starter der TSG Füssen. Leider scheiterte der Ostallgäuer knapp an der Qualifikation für die Zwischenrunde und belegte Platz 13. In einer Runde wo sämtliche Top-Florettfechterinnen Bayerns antraten, holte Valerie Pauly auf ihrem ersten Turnier Platz 14. dabei zeigte sie insbesondere beim 5:3 Sieg gegen Lea Fricke (Neuaubing) gute Ansätze, die ausgebaut werden können. Zudem sammelte sie ihre ersten Ranglistenpunkte.

„Angesichts der Umstände bin ich mit dem Abschneiden sehr zufrieden“, sagte Trainerin Gabriele Weber. Wegen Krankheit oder Familienfeiern waren heuer einige bewährte Helfer nicht anwesend, so dass die Arbeit auf wenige Schultern verteilt wurde. „Somit standen organisieren und referieren  vor dem coachen der eigenen Fechter, was sich sicherlich auf die Leistung ausgewirkt hat“, analysierte Weber nach dem Turnier.

Großen Dank richtete Weber an alle Sponsoren, die mit ihrem großzügigen Engagement gesorgt haben, dass jeder der 157 Teilnehmer einen Sachpreis erhielt.

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Anna-Maria Weber erneut auf dem Podestplatz

Bronzemedaille für junge Füssenerin

Füssen/Donauwörth, den 18. April 2010. Als einzige Füssener Fechterin startete Anna-Maria Weber auf dem diesjährigen Donau-Jugend Turnier in Donauwörth; und das überaus erfolgreich. Am Ende stand sie auf dem Siegerpodest und freute sich über die Bronzemedaille.

Bei ihrem Turnierauftritt profitierte die junge Füssenerin von der Taktik- und Technikumstellung, die Trainerin Gabriele Weber in den letzten zwei Wochen intensiv mit ihr trainiert hatte. „In der Umstellungszeit haben die Fechter zwar einen Nachteil, doch langfristig kommen sie so weiter voran. Ich war positiv überrascht, wie schnell Anna-Maria die neue Technik umsetzen kann“, sagte Gabriele Weber am Ende des Turniers.

Welches Potential in ihrem jungen Schützling steckt zeigte Anna-Maria beispielsweise beim ungefährdeten 5:2 Sieg gegen Vorjahressiegerin Katrin Krieg vom TV Schwabach. Auch gegen Sarah Gansmaier und Sandra Denkler aus Donauwörth gab es deutliche 5:0 bzw. 5:2 Siege. Am Ende belegte Weber den dritten Platz; eine gute Grundlage für das Maikäferturnier, das am kommenden Wochenende vor heimischem Publikum in Füssen stattfinden wird.
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Gute Ergebnisse in Neuaubing

Anna-Maria und Alina

Mit einer starken Leistungssteigerung holen Füssens Fechterinnen zwei Medaillen beim diesjährigen Nachwuchsturnier in Neuaubing. Ein Jahr nach ihrem ersten Turnier zeigte insbesondere Alina Lobe, wie stark sie sich in den letzten Monaten entwickelt hat.

Ein Einstand nach Maß war es für Anna-Maria Weber. Hatte sie im Vorjahr noch den zweiten Platz belegt, drückte sie dem Wettbewerb in diesem Jahr ihren Stempel auf. Nach einer großen Runde in der alle Fechterinnen des Jahrgangs 1999 gegeneinander antraten, belegte sie mit nur zwei Niederlagen am Ende den ersten Platz.

Eine noch größere Steigerung zeigte Alina Lobe, die im Jahr zuvor bei diesem Turnier ihren Einstand in den Wettkampfsport hatte. Damals belegte sie den guten fünften Platz, in diesem Jahr holte sie sich die Silbermedaille im Jahrgang 1998. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainerin Gabriele Weber: „ Alina hat sehr stark gekämpft und gezeigt, was sie innerhalb eines Jahres dazugelernt hat. Sauber gefochtene Aktionen und konzentriertes Auftreten sicherten ihr den verdienten zweiten Platz“.

Am Podest schnuppern durfte Kerstin Münz. Nach zögerlichem Start verteidigte sie nicht nur die Angriffe der Gegnerinnen, sondern landete auch manche Treffer mit einer Riposte; einem direkten Gegenangriff nach erfolgreicher Abwehr. Am Ende belegte sie den undankbaren vierten Platz.
 
Ihr Bruder Markus Münz war an diesem Wettkampftag weniger angriffslustig, zudem hatte er Lospech bei der Gruppeneinteilung. In der stärksten aller Vorrunden fehlte ihm letztlich ein Sieg zur Qualifikation für das Hauptfeld.
 
Am zweiten Wettkampftag stand Routinier Angelika Wiesmüller beim Neuaubinger Laternderl auf der Planche und holte mit dem Degen Platz elf.

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Wiesmüller kämpft sich ins Achtelfinale

Angelika Wiesmüller in Aktion

Gut zehn Monate nach ihrem letzten Punkteturnier meldete sich Angelika Wiesmüller mit gutem Ergebnis in der bayerischen Fechtgemeinschaft zurück.

Bei den Landesmeisterschaften der Aktiven sicherte sich die Degenspezialistin Platz neun und holte sechs Punkte für die Rangliste

Mit ausgeglichener Bilanz qualifizierte sich die Füssenerin für das Hauptfeld. Hier traf sie gleich zweimal auf wesentlich jüngere Fechterinnen, die gleich im ersten Gefechtsdrittel einen beachtlichen Vorsprung herausholten. So lag die Füssenerin nach den ersten drei Minuten jeweils mit 6:1 hinten. Zweimal gelang es Wiesmüller jedoch, den deutlichen Rückstand aufzuholen und gewann am Ende mit 15:13 bzw. 15:14.

„Angelika ist eine erfahrene Fechterin, die zu keiner Zeit ein Gefecht abschreibt. Heute hat sie Energiereserven freigesetzt und Dank einer Taktikumstellung die Gefechte am Ende drehen können“, sagte Pressesprecher Aljoscha Kertesz. 

Erst im Achtelfinale musste sie dem höheren Kraftaufwand Tribut zollen. Gegen die Fechterin Vera Warter aus dem Münchener Landesleistungszentrum verlor Wiesmüller denkbar knapp mit 15:13. Am Ende sicherte sich die Ostallgäuerin verdient den neunten Platz. In der Rangliste verbesserte sie sich damit auf Platz 16.

Werbevideo der Füssener Fechter

Ein besonderes Highlight der guten Pressearbeit von Aljoscha Kertesz ist ein Werbevideo auf youtube. Ein Blick auf dieses
Video lohnt sich!

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